Count of Castle 2021

62 Läufer/innen stellten sich der Herausforderung, am 31.Juli 2021, im Rahmen des Turmlaufes auf die Burg Heinfels , sich zur „Gräfin der Burg“ bzw. zum „Graf der Burg“ zu krönen. Dabei mussten 1,1 km, 265 Stufen und 140 Höhenmeter überwunden werden – von der historischen Punbrugge hinauf auf die Spitze des Bergfrieds, der frisch sanierten Burg Heinfels.


Manuel Theurl (LG Hochpustertal) konnte dann seiner Favoritenrolle bei den Herren gerecht werden und siegte mit einer Zeit von 05:08 min. Damit blieb er nur 2 Sekunden unter seinem 2020, bei der Premiere dieses Bewerbes aufgestellten Streckenrekord.
Auf Rang 2 klassierte sich Mathias Klocker (Calimero Racing Team) mit einer Zeit von 05:27 min, vor Mario Ortner (LG Hochpustertal) mit einer Zeit von 05:34 min.
Bei den Damen war die junge Athletin Fabiola Fortschegger (Union Raika Lienz) erfolgreich. Ihre Zeit von 06:47 min bedeutete auch neuen Streckenrekord bei den Damen auf. Auf Rang 2 platzierte sich die Nordtirolerin Elisabeth Pali (Egger SJO) mit einer Zeit von 07:18 min, knapp vor der Vorjahressiegerin Carolin Theurl (LG Hochpustertal),  welche über ihrer Bestzeit von 2021 blieb, und  mit einer Zeit von 07:20 min das Ziel am Bergfried der Burg Heinfels erreichte.
Der Verein Mittelalterliches   Friesach – Sektion Stadtwache – sorgte heuer für eine großartige Kulisse, während der Veranstaltung auf der Burg Heinfels.


Nachdem der letzte Läufer das Ziel am Bergfried der Burg erreichte hatte, entlud sich ein heftiges Gewitter, sodass die Siegerehrung folglich im „Stadl“ der Burg Heinfels durchgeführt werden musste.
Im Rahmen der Siegerehrung gratulierten Anita Tiefnig, vom Hauptsponsor Intersport Lienz und   Josef Steinringer vom Museumsverein Burg Heinfels, den erfolgreichen Teilnehmern und übergaben an diese die Ehrenpreise.
Herbert Schett, verantwortlich für die Organisation des „Count of Castle“, dankte allen Teilnehmern, dass diese trotz der widrigen Wetterverhältnisse am Bewerb eigenommen haben und gratuliere diesen zu den erbrachten Leistungen.
Weiters dankte er dem Museumsverein Burg Heinfels für die Möglichkeit der Durchführung dieser Laufveranstaltung und kündigte für die weitere Entwicklung des Events, Neuerungen für 2022 an.


Bilder: Dr. Martin Bürgler, Lois Bergmann

Mitfahrbankl

Das „Mitfahrbankl“ ist ein Symbol für die Verbindung der beiden Ortsteile Panzendorf und Tessenberg. Wer hier sitzt, signalisiert den Autofahrerinnen und Autofahrern: Ich möchte in den jeweils anderen Ortsteil, bitte nimm mich mit!
Diese Einrichtung wurde in den Arbeitsgruppen zur Zertifizierung der Gemeinde Heinfels zur familienfreundlichengemeinde mehrfach angeregt. Die fehlende Erreichbarkeit des Ortsteils Tessenberg mit öffentlichen Verkehrsmitteln hat die Verantwortlichen darauf gebracht, die Idee für unsere Gemeinde zu übernehmen. Im Fall von Heinfels ist dies zudem eine Initiative, die Verbindung und den Zusammenhalt der beiden Ortsteile zu unterstreichen.

Baukostenzuschuss

Der Gemeinderat hat die Richtlinien für Baukostenzuschüsse geändert. Der Wunsch, Verdichtung zu fördern hat letztendlich zum Konsens geführt: Für die Errichtung einer zweiten Wohneinheit wird nun ein Pauschalbetrag von 400,- € gewährt. Diese Baumaßnahmen konnten bisher kaum gefördert werden, weil die Bestandsbaumasse in den meisten Fällen bereits über 1000 m³ betrug. Dadurch war eine Förderung ausgeschlossen. Mehr als zwei Wohneinheiten je Haus oder Hofstelle werden auch in Zukunft nicht gefördert.

Blutspendeaktion

Das Rote Kreuz hat am 3. März 2021 eine Blutspendeaktion in Heinfels durchgeführt. In den Wochen zuvor konnte der Blutspendedienst erfreulicher Weise einen starken Zulauf an Spendern verzeichnen. Blutkonserven können nur 42 Tage gelagert werden. Aus diesem Grund wurde auch von Seiten der Gemeinde Heinfels diesmal keine Werbung in Eigeninitiative gestartet, wie das in den letzten Jahren gewöhnlich praktiziert wurde. Dennoch wurden knapp über hundert Spenden abgegeben. Herzlichen Dank dafür!

Schneeräumung in Wildbachgerinne

Die Wildbach- und Lawinenverbauung hat um Weitergabe folgender Information an die Bevölkerung gebeten: Immer wieder kam es in den letzten Jahren zu Problemen durch Einbringen von Schnee in Wildbachgerinne. Über die Wintermonate verfestigen sich diese Ablagerungen und in der Schneeschmelzperiode oder in Tauphasen im Winter kommt es vermehrt zu Verklausungen und zu Überbordungen mit Folgeschäden. Die Gebietsbauleitung weist darauf hin, solche Schneeablagerungen in den Wildbächen zu vermeiden.

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