Rodelbahn „Gschwendt“

(geho) Der Winter in Tirol ist herrlich. Einige gehen Skifahren, wieder andere gehen spazieren und viele haben das Rodeln für sich entdeckt. Aber wem ist bekannt, dass man auch in Heinfels rodeln kann?

Ein guter Tipp für schöne Nachmittage: Vor kurzem wurde die Rodelpiste von Rabland nach Gschwendt gewalzt. Die gut präparierte Piste verspricht viel Spaß. Und das Beste, man kann mit dem Auto bis ins Gschwendt fahren oder einfach über die Piste hinauf spazieren.

Viel Spaß beim Rodeln!

Wasserleitungsbruch

(geho) Verschiedenste Einflüsse können dazu führen, dass eine Wasserleitung an einer Stelle leckt. Die Wasserleitung kann aber auch bersten und große Mengen von unserem wertvollen Trinkwasser gehen verloren. Dies kommt vor allem in der Winterzeit vor,  wenn der Boden gefriert und wieder auftaut. Gestern am Sonntag, den 28.11.2021 gegen 20:30 Uhr wurde ein Wasserleitungsbruch der Gemeinde gemeldet. Im Bereich des Einfamilienwohnhauses Klammer wurde eine Wasserpfütze entdeckt, die einen Wasserleitungsbruch vermuten ließ. Der Schaden konnte auch im Wassermanagement der Gemeinde Heinfels festgestellt werden. Der plötzlich starke Anstieg des Wasserverbrauchs um ca. 18:15 Uhr zeigte eindeutig einen Leitungsbruch im Wasserleitungsnetz an. Mit der Reparatur des Schadens wurde heute früh begonnen, Die Arbeiten konnten gegen 10:30 Uhr fertiggestellt werden.

Wasserleitungsbruch im Bereich des Wohnhauses Klammer

Bauerschließung Rainer

(geho) Die Starkschneefälle im Winter 2020/2021 haben beim Gebäude der Familie Rainer in Panzendorf große Schäden verursacht. Derzeit wird das Gebäude saniert. Im neuen Jahr wird die Firma AGEtech Heinfels – smart electronic im Gebäude ein Elektrofachgeschäft eröffnen. Die notwendigen Infrastruktureinrichtungen wie Kanal, Wasser und Breitband wurden vor Kurzem von der Gemeinde Heinfels hergestellt.

Das Gebäude wurde südseitig an das Abwasser-, Trinkwasser- und Breitbandnetz der Gemeinde Heinfels angeschlossen

Der Große Vorlesetag – 17. November 2021

(geho) Regelmäßiges Vorlesen fördert die Entwicklung von Kindern nachhaltig. Unter dem Motto „Wir feiern Fantasie“ lesen heuer bereits zum 6. Mal Vorlesepatinnen und Vorlesepaten den Kindern vor.

Vorlesen macht Spaß, beflügelt die Fantasie und stärkt Sprach- und Sozialkompetenz. Studien zeigen, dass Kinder denen Vorgelesen wird, fröhlicher, kreativer, empathischer und stärkere Persönlichkeiten sind. Regelmäßiges Vorlesen fördert die Entwicklung von Kindern nachhaltig.

Doch das Beste am Vorlesen ist die Geborgenheit und Freude. Wer vorliest teilt nicht nur eine Geschichte, sondern ein Stück Fantasie, Freude, Neugier und Entspannung. Kinder und Eltern vergessen den Alltag und das gemeinsame Lesevergnügen und die Gespräche stehen im Vordergrund. So entsteht Begegnung und Nähe. (Quelle: www.vorlesefest.at)

„Mich hat das große sinnerfassende Zuhören der Kinder beeindruckt. Nach dem Vorlesen wurde die Geschichte fast bis ins kleinste Detail von den Kindern nacherzählt – einfach großartig!“ (Georg Hofmann)

Viele Personen unterstützen den Großen Vorlesetag bzw. haben bereits vorgelesen. So auch Bgm Georg Hofmann, der am 12. November in der Volksschule Heinfels eine spannende Geschichte von „einem rostigen Ritter, einer Prinzessin und einem Frosch,“ den Kindern vorgelesen hat.

 

Gedenkfeier zu Allerheiligen

So wie jedes Jahr fand auch heuer wieder um Allerheiligen eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung auf dem Kriegerfriedhof in Arnbach statt. Pandemiebedingt konnten neben Dekan Anno nur die Bürgermeister von Heinfels und Sillian sowie der Hauptmann der Schützenkompanie Sillian und der Obmann des Kameradschaftsbundes Sillian und Umgebung teilnehmen. „Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben und der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder durch Gefangenschaft ihr Leben verloren. Das Totengedenken ist mir wichtig, weil diese schreckliche Zeit nie in Vergessenheit geraten darf“ so Bgm Georg Hofmann.

v.l.: Anton Senfter, Bgm Hermann Mitteregger, Dekan Anno, Bgm Georg Hofmann, Paul Hofmann (Foto: Josef Fürhapter)

Rückblick Museumsjahr 2021

Bereits im Mai öffnete das Museum, aber erst im Juli fielen die Reisebeschränkungen. Bis zum Saisonschluss am 7. November wurden 12.372 Besucherinnen und Besucher auf der Burg Heinfels gezählt.

Das Museum, das die Geschichte der Burg über mehrere Jahrhunderte erzählt, nahm am 15. Juli des Vorjahres offiziell seinen Betrieb auf. „In der ersten Saison 2020 kamen 5.508 Besucher. Ein schwieriges Jahr, weil vor allem Busreisende und internationale Gäste ausblieben“, meint Museumsleiterin Monika Reindl rückblickend. Auch 2021 gab es coronabedingt noch viele Auflagen. Reindl freut sich deshalb umso mehr über den starken Anstieg der Besucherzahlen: „Wir konnten mit unserem motivierten Team in 870 Führungen den Gästen dieses spannende Bauwerk zeigen.“ Bis zu 15 Kulturvermittlerinnen und -vermittler waren in der Hochsaison im Einsatz. Mit der so genannten „Panoramatour“, die eine Besichtigung der Kernburg in den Außenbereichen auch ohne Führung möglich macht, konnten zusätzliche Besucher angesprochen werden. Im nächsten Jahr soll mit speziellen Programmen für Kinder und Schulen auch das Interesse bei jungem Publikum geweckt werden.
Veranstaltungen sind die zweite wichtige Säule im Angebot der Burg Heinfels. So lockten Kammerkonzerte, eine Lesung oder Events wie der „Count of Castle“ Kultur- und Sportbegeisterte auf die Burg. Zwölf Paare schlossen in der Laurentiuskapelle den Bund fürs Leben. Bischof Hermann Glettler weihte im Mai die neue Schutzengelglocke und feierte im Juli mit den Jugendlichen auf dem Festplatz eine Rockmesse. Im September konnte bei Kaiserwetter die „Königin des Pustertals“ auch mit viel Prominenz nun endlich ihrer Bestimmung übergeben werden. Insgesamt kamen 1.190 Gäste zu den verschiedenen Veranstaltungen – zusätzlich zum Museumsbetrieb.

In Planung ist derzeit die erste „Heinfelser Burgweihnacht“ am 11. und 12. Dezember. Organisiert wird diese in historischer Kulisse von der Musikkapelle Heinfels und der Jungbauernschaft/Landjugend Panzendorf.

Vor kurzem wurde von Seiten der A. Loacker Tourismus GmbH auch der Fahrplan für die Fertigstellung der Gastronomie im Westtrakt fixiert. Gemeinsam mit dem Pächter oder der Pächterin, die derzeit gesucht werden, soll 2022 am Konzept und der Planung gearbeitet werden, um dann in den Folgejahren die bauliche Sanierung des Westflügels in Angriff zu nehmen.
Der Obmann des Museumsvereins, Josef Steinringer, freut sich über die positive Entwicklung: „Es ist schön zu sehen, dass nach Jahrzehnten des Stillstands wieder Leben in die alten Mauern kommt. Darauf haben sehr viele die letzten Jahre mit enormem Fleiß und Engagement hingearbeitet.“

Text und Fotos: Peter Leiter und Martin Bürgler

 

Neues Fahrzeug für die Gemeinde

Nachdem die alte Pritsche Opel Movano der Gemeinde Heinfels in die Jahre (17 Jahre im Einsatz) gekommen ist, wurde für den Bauhof ein neues Fahrzeug, ebenfalls der Marke Opel Movano, angekauft. Gemeindearbeiter Konrad Wurzer freut sich bei der Übergabe über das neue Fahrzeug, das ihm in Zukunft sicher gute Dienste leisten wird.

Übergabe des neuen Fahrzeugs, v.l. Dietmar Lusser, Konrad Wurzer, Bgm Georg Hofmann

Sanierung der Holzbrücke in der Schloßmühle

Die Holzbrücke über den Villgratenbach befand sich seit einiger Zeit in einem äußerst desolaten Zustand und musste dringend saniert werden. Vor allem die morsche Holzbedielung führte zur Minderung der Tragfähigkeit der Brücke.

Die letzten Wochen wurde das Lärchenholz teilweise im Gemeindewald der Gemeinde Heinfels von Manuel Mayr geschlägert und entnommen. Das fehlende Holz wurde von privaten Waldbesitzern zugekauft. Geschnitten wurde die gesamte Holzmenge von Emanuel Walder aus Außervillgraten.

Letzte Woche wurde das geschnittene Brückenholz geliefert, sodass nach Einrüsten der Brücke durch die Firma Troger mit der Sanierung der Holzbrücke durch die Firma Lusser begonnen werden konnte. Dabei wurden die alten und morschen Holzteile der Brücke entfernt und gegen neue ausgetauscht. Mit der Montage des Brückengeländers in den nächsten Tage wird die Brückensanierung abgeschlossen. Nach Aufhebung des Fahrverbotes durch die Bezirkshauptmannschaft Lienz wird die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben.

Lage der Brücke in der Schloßmühle (Quelle: TIRIS)
Die Brücke wurde von der Firma Troger eingerüstet (Foto: Georg Hofmann)
Die alte Holzbedielung wurde entfernt und wird gegen neue ausgetauscht (Foto: Georg Hofmann)
Die Holzarbeiten werden von der Firma Andreas Lusser aus Heinfels ausgeführt (Foto: Georg Hofmann)

Familienfest – Spielplatzeröffnung

Der Spielplatz Heinfels wurde heuer fertiggestellt. Damit ist das Sportzentrum unserer Gemeinde nun komplett. Die Gesamtkosten der bezirksweit modernsten Sportanlage betragen runde zwei Millionen Euro. Der Spielbereich alleine kostete runde 125.000 €.
Die Gemeinde Heinfels hat eingeladen und erfreulich viele sind zur Feier der Fertigstellung am 8. Oktober 2021 gekommen. Unter den Gästen fanden sich nicht nur Familien mit Kindern sondern auch viele junggebliebene Menschen aus der Gemeinde. Die Besucher konnten an mehreren Stationen einen abwechslungsreichen Nachmittag bei Sonnenschein und angenehm-herbstlichen Temperaturen verbringen.
Das Geheimnis der Schlosshunde musste gelüftet werden, beim Eierlauf und an der Balancierstation war Geschicklichkeit gefragt. Im Matschbecken siebten die Kinder Edelsteine aus dem Sand. Treffsicherheit war beim Dosenwerfen und beim Fußballslalom von Vorteil. Tipps und Infos zur Verkehrssicherheit der Radler, sowie zum Biken im Gelände und am Natur-Pump-Track gab es von Profis aus erster Hand.
Jugendliche und junge Erwachsene aus der Gemeinde bemalten gemeinsam die künftige „Büchereizelle“. Bei jeder erfolgreich absolvierten Station wurde ein kleines Präsent als „Belohnung“ ausgegeben. Gut verpflegt klang ein gemütlicher Nachmittag allmählich aus. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmer:innen und allen Unterstützer:innen.